Six-Sigma-Qualitätsmanagement

„Qualität ist, wenn der Kunde wiederkommt, nicht das Produkt.“ Auf diese plakativ einfache Formel kann der Begriff Qualität reduziert werden. Doch die steigende Komplexität und Schnelllebigkeit innerhalb aller Wirtschaftsprozesse stellt Unternehmen in zunehmendem Maße vor neue Herausforderungen und Aufgaben. Der hohen Qualität der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen kommt in diesem Zusammenhang für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens entscheidende Bedeutung zu. Für die unternehmerische Praxis bedeutet dies neue Anforderungen an das Qualitätsmanagement mit einem entsprechend hohen Grad an Systematik, Korrektheit und Engagement aller Beteiligten – und der ständigen Bereitschaft, aus den eigenen Fehlern zu lernen. Hier setzt die Six-Sigma-Methodik an.

Unter Zuhilfenahme von mathematischen Werkzeugen und Methoden zielt das Six-Sigma-Qualitätsmanagement darauf ab, die Fehlerquote der Geschäftsprozesse dauerhaft auf ein akzeptables Maß zu senken, sodass annähernd von einer Null-Fehler-Qualität gesprochen werden kann. Nicht das Endprodukt soll dabei zum Schluss aussortiert werden, vielmehr ist das Ziel, Fehler innerhalb der Wertschöpfungskette so früh wie möglich zu identifizieren und auszumerzen. Dabei ist es wichtig, die betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkte im Auge zu behalten. Die Prozessverbesserung führt auf diesem Wege nicht nur zu Kostensenkungen, beispielsweise durch weniger Ausschuss, sondern auch zu Umsatzsteigerungen, die durch eine höhere Kundenzufriedenheit erreicht werden. Aus diesem Grund hat sich Six-Sigma in zahlreichen Unternehmen, unabhängig von Größe oder Branche, zu einem der führenden Verfahren im Qualitätsmanagement entwickelt.

Das Kernstück des Six-Sigma-Qualitätsmanagements machen die fünf Phasen des sogenannten „DMAIC“-Zyklus aus. Dieser setzt sich aus folgenden Schritten zusammen:

Define = Definierungsphase: Dokumentation des Ist-Zustands, Bedarfsfeststellung, Definition der angestrebten Leistungsziele

Measure = Datenerhebungsphase: Erhebung von Daten aus den einzelnen Prozessschritten mit dem Ziel, die Funktionalität des Gesamtprozesses zu quantifizieren

Analyze = Analysephase: Analyse der erhobenen Daten zur Verortung der Kernursachen für die Abweichung von den festgelegten Leistungszielen

Improve = Verbesserungsphase: Entwicklung von Lösungsansätzen zur Beseitigung der identifizierten Probleme

Control = Kontrollphase: Festlegung von geeigneten Kontrollsystemen zur dauerhaften Überwachung des Prozesses im Hinblick auf die Einhaltung der neuen Abläufe. Etablierung von geeigneten Korrekturmaßnahmen im Fall von Abweichungen von den definierten Zielgrößen

Mein Service

Auf der Grundlage der Six-Sigma-Methodik biete ich Ihnen den Service an, gemeinsam mit Ihren Prozessverantwortlichen sowie dem internen Qualitätsmanagement Ihre Prozesse zu durchleuchten, die Qualität zu bewerten, Optimierungsmöglichkeiten zu finden, einheitliche Standards festzulegen, Verfahrensdokumentationen festzuschreiben, Prozessfähigkeitsanalysen und Messsystemanalysen (für qualitative und quantitative Daten, MSA Typ 1, Typ 2, Messunsicherheiten nach AIAG, GUM, EuraChem, VDA, DIN) durchzuführen und die Qualität der einzelnen Prozessschritte zu messen. Die Analysen erfolgen dabei immer individuell anhand der spezifischen Gegebenheiten Ihres Unternehmens.

Das der Six-Sigma-Methodik folgende Qualitätsmanagement eröffnet selbst bei scheinbar unlösbaren Problemen neue Denkansätze und Herangehensweisen. Auch durch Kreativität und Erfahrung entstehen immer neue Möglichkeiten, die zur Prozessoptimierung beitragen. Nachhaltiger Erfolg und ständige Verbesserung, nach dem Grundsatz des lebenslangen Lernens, durch fortlaufende Kontrollen der Prozesse ist dabei ebenso elementar wie die Wirtschaftlichkeit selbst.

Gern unterstütze ich Sie bei der Durchführung und Implementierung von Six-Sigma für Ihr Qualitätsmanagement. Nehmen Sie Kontakt zu mir auf. Ich freue mich auf Ihr Projekt.