Six Sigma-Qualitätsmanagement

Kein Unternehmen kommt heute mehr ohne Qualitätsmanagement aus. Es sichert die Einhaltung definierter Prozesse in der Produktion oder für ein Projekt und gewährleistet einen hohen Qualitätsstandard im Hinblick auf die Endergebnisse innerhalb jeder erdenklichen Branche. Das Six Sigma-Qualitätsmanagement nimmt eine besondere Position ein, da es durch seinen hohen Abstraktheitslevel in nahezu allen Branchen anwendbar ist und es darüber hinaus möglich macht, die Daten von Beginn bis Ende des Verbesserungsprozesses und darüber hinaus präzise zu überwachen.

Die steigende Komplexität und Schnelllebigkeit innerhalb aller Wirtschaftsprozesse stellen Unternehmen in zunehmendem Maße vor neue Herausforderungen und Aufgaben. Der hohen Qualität der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen kommt in diesem Zusammenhang für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens entscheidende Bedeutung zu. Für die unternehmerische Praxis bedeutet dies neue Anforderungen an das Qualitätsmanagement mit einem entsprechend hohen Grad an Systematik und Engagement aller Beteiligten – und der ständigen Bereitschaft, aus den eigenen Fehlern zu lernen. Hier setzt die Six Sigma-Methodik an.

Six Sigma macht Qualität messbar

Der Begriff des Qualitätsmanagements bezieht sich auf ein systematisches Verfahren zur Sicherstellung festgelegter Qualitätsstandards in allen unternehmerischen Tätigkeitsbereichen. Die Maßnahmen zur Planung, Steuerung und Optimierung von Prozessen beziehen sich nicht ausschließlich auf die Qualität von Produkten und Dienstleistungen, sondern schließen vielmehr alle Geschäftsprozesse ein, die Einfluss auf die Kundenzufriedenheit haben.

Das einzigartige am Qualitätsmanagement mit der Six Sigma-Methodik liegt in dem mathematischen Ansatz, der seinen Ursprung in einer Theorie des 19. Jahrhunderts hat. Seit seiner ersten Anwendung als Instrument für das Total Quality Management bei Motorola in den 80er Jahren wurde Six Sigma kontinuierlich verfeinert, sodass es sich heute zu einem der führenden Verfahren zur Verbesserung von Geschäftsprozessen entwickelt hat.

Fehlerbeseitigung im Fokus

Unter Zuhilfenahme von mathematischen Werkzeugen und Methoden zielt das Six Sigma-Qualitätsmanagement darauf ab, die Fehlerquote der Geschäftsprozesse dauerhaft auf ein möglichst niedriges Maß zu senken. Dabei ist es das Ziel, Fehler innerhalb der Wertschöpfungskette so früh wie möglich zu identifizieren und die Ursachen zu beseitigen.

Zusätzlich ist es überaus wichtig, die betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkte im Auge zu behalten. Die Prozessverbesserung führt auf diesem Wege nicht nur zu Kostensenkungen, beispielsweise durch weniger Ausschuss, sondern auch zu Umsatzsteigerungen, wodurch schließlich eine höhere Kundenzufriedenheit erreicht wird. Aus diesem Grund zählt Six Sigma zu einer der wichtigsten Techniken für das Qualitätsmanagement in Unternehmen jeder Art, unabhängig von Größe oder Branche.

Die fünf Prozessschritte beim Qualitätsmanagement mit Six Sigma

Das Kernstück des Six Sigma-Qualitätsmanagements machen die fünf Phasen des sogenannten „DMAIC“-Zyklus aus. Dieser setzt sich aus folgenden Schritten zusammen:

Define (Definierungsphase): Dokumentation des Ist-Zustands, Bedarfsfeststellung, Definition der angestrebten Leistungsziele

Measure (Datenerhebungsphase): Erhebung von Daten aus den einzelnen Prozessschritten mit dem Ziel, die Funktionalität des Gesamtprozesses zu quantifizieren

Analyze (Analysephase): Analyse der erhobenen Daten zur Verortung der Kernursachen für die Abweichung von den festgelegten Leistungszielen

Improve (Verbesserungsphase): Entwicklung von Lösungsansätzen zur Beseitigung der identifizierten Probleme

Control (Kontrollphase): Festlegung von geeigneten Kontrollsystemen zur dauerhaften Überwachung des Prozesses im Hinblick auf die Einhaltung der neuen Abläufe. Etablierung von geeigneten Korrekturmaßnahmen im Fall von Abweichungen von den definierten Zielgrößen

Mein Service

Auf der Grundlage der Six Sigma-Methodik biete ich Ihnen den Service an, gemeinsam mit Ihren Prozessverantwortlichen sowie dem internen Qualitätsmanagement Ihre Prozesse zu durchleuchten, die Qualität zu bewerten, Optimierungsmöglichkeiten zu finden, einheitliche Standards festzulegen, Verfahrensdokumentationen festzuschreiben, Prozessfähigkeitsanalysen und Messsystemanalysen (für qualitative und quantitative Daten, MSA Typ 1, Typ 2, Typ 3, Messunsicherheiten nach AIAG, GUM, EuraChem, VDA, DIN) durchzuführen und die Qualität der einzelnen Prozessschritte zu messen. Die Analysen erfolgen dabei immer individuell anhand der spezifischen Gegebenheiten Ihres Unternehmens – gleich welcher Branche.

Das der Six Sigma-Methodik folgende Qualitätsmanagement eröffnet selbst bei scheinbar unlösbaren Problemen neue Denkansätze und Herangehensweisen. Auch durch Kreativität und Erfahrung entstehen immer neue Möglichkeiten, die zur Prozessoptimierung beitragen. Nachhaltiger Erfolg und ständige Verbesserung, nach dem Grundsatz des lebenslangen Lernens, durch fortlaufende Kontrollen der Prozesse ist dabei ebenso elementar wie die Wirtschaftlichkeit selbst.

Gern unterstütze ich Sie bei der Durchführung und Implementierung von Six Sigma für Ihr Qualitätsmanagement. Nehmen Sie Kontakt zu mir auf. Ich freue mich auf Ihr Projekt.